Sizilien

Sizilien war über die Jahrtausende Schmelztiegel zahlreicher Kulturen und Ethnien: Griechen und Karthager, Römer und Byzantiner, Araber und Normannen, Spanier und Deutsche haben der Insel ihren Stempel aufgeprägt. Wir beginnen unsere Rundreise in Syrakus, das stets eine dominante Position im Machtgefüge der Insel einnahm und auf dem Höhepunkt seiner Macht fast die gesamte Insel kontrollierte. Wir werfen einen Blick auf die syrakusanischen Gründungen (Akrai) und abhängigen Poleis (Leontinoi, Morgantina), aber auch auf die frühe Phase der griechischen Koloniegründung, die mit Megara Hyblea in einem bedeutenden Beispiel vertreten sind. In Gela, Akragas (Agrigent) und Selinous (Selinunt) stehen die eindrucksvollen Fundplätze des archaischen und klassischen sizilischen Griechentums auf dem Programm; die besterhaltenen und die größten griechischen Tempel, aber auch schöne Museen mit sehr wichtigen Funden befi nden sich dort. Der westliche Teil der Insel ist durch die Präsenz der punisch-karthagischen Zivilisation und das Volk der Elymer geprägt. Besonders eindrucksvoll sind die Lage und Befunde der karthagischen Lagunen-Stadt Motya, die bis zu ihrer Zerstörung durch Dionysios I. im Jahr 396 v. Chr. das Zentrum der karthagischen Herrschaft in Sizilien war. Schließlich gilt unser Interesse den Fundplätzen an der Nordseite der Insel: Himera, die weit im Westen gelegene griechische Kolonie, Solunt, ein griechischphönizisches Landstädtchen der hellenistischen Zeit, und schließlich Cefalù mit seiner beeindruckenden normannischer Kathedrale.


Reiseprogramm